INSTITUT FÜR BAUKUNST, BAUAUFNAHMEN UND ARCHITEKTURTHEORIE  •  TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN
AUSSEREUROPÄISCHE BAUKUNST  •  SEMINAR SKELETTBAUTEN DER INDIANER NORDAMERIKAS  •  Ao.Univ.Prof. DI Dr. Erich Lehner

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T I P I   D E R    C O M A N C H E


Die Comanche-Indianer verwendeten bei ihren Tipis das Vierbein-Basisgerüst. Durchschnittlich wurden für ein Tipi 15 Wandstangen verwendet, zuzüglich der beiden Stangen für die Bedienung der Rauchöffnung.
Die beiden vorderen Stangen des Vierbeins befanden sich jeweils seitlich der Türöffnung, dienten somit als Türpfosten. Die beiden hinteren Stangen platzierte man so, dass zwischen ihnen genug Raum für die Hebestange und für zwei weitere Stangen verblieb.
Drei Stangen wurden in die vordere Kreuzung gelegt, auf der linken Seite beginnend, dann drei weitere auf der rechten Seite. Danach legte man zwei Stangen in die Südkreuzung, jeweils neben den Basisstangen, und zwei weitere ebenso in die Nordkreuzung. Die Hebestange, mit der man die Deckung aufzog, wurde wie bei allen Tipis als letzte Stange positioniert. Schließlich rollte man die Umhüllung auf und pflockte sie am Boden fest.

 
Dagmar Mayrhofer  
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