21 Pura Ulun Danu Batur
21.1 Lageplan
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21.3 Beschreibung21.3.1 Kurzbeschreibung
Der ursprüngliche Pura Ulun Danu Batur könnte seine Wurzeln im 11. Jahrhundert haben. Im Jahre 1917 wurde der Tempel im Gegensatz zum nahe gelegenen Dorf Batur von den Lavamassen eines Ausbruches des Gunung Batur verschont. Doch schon 1926 zerstörte ein neuerlicher Vulkanausbruch den Rest des Dorfes mitsamt dem Tempel. Daraufhin errichteten die überlebenden Bewohner von Batur ihr Dorf und ihren Tempel, mit geretteten Teilen des alten Heiligtums, am Kraterrand aufs Neue.
Das Erscheinungsbild des heutigen Pura Ulun Danu Batur geht auf die Rekonstruktion von früheren Tempeln, die alle bei der letzten Eruption zerstört wurden, zurück.
Nach dem Pura Panataran Agung Besakih ist Pura Ulun Danu Batur der zweitwichtigste Tempel Balis. Hier befindet sich der zeremonielle Thron von Ida Bhatari Dewi Danu, der Seegöttin.
21.3.2 AuffälligkeitenDer Meru für Ida Bhatari Dewi Danu ist hier durch seine 11 Tumpangs als der wichtigste ausgewiesen. Der Meru für den Gunung Agung besitzt hingegen nur 9 Tumpangs.
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Es ist einigermaßen schwierig. von einem so großen Tempel mit zahlreichen Höfen eine Aussage über Achsen und Symmetrien zu machen. Dass aber auch hier die Achsen nicht durchlaufend sind, wie es in so vielen balinesischen Tempeln der Fall ist, ist bereits beim Durchschreiten des ersten Candi Bentar wahrzunehmen.
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Bei genauerer Betrachtung des Skulpturenschmuckes fällt auf, dass es sich nicht um die üblichen fein ausgestalteten, realistisch wirkenden Dämonen- und Tierdarstellungen handelt. Das späte Entstehungsdatum der Anlage zeigt seinen Einfluss auf die Formensprache und den Stil. So sind zum Beispiel sowohl das Kori Agung als auch manche der Candi Bentar oder Wächterfiguren eindeutig als „modern“ zu erkennen.
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21.4 Quellen21.4.1 Literatur
GUTHRIE HAER Debbie, Bali – A traveller’s companion, Singapore 2 2001
SPITZING Günter, Bali, Köln 3 1989, S 340 ff
21.4.2 BildnachweisDIGNÖSS Mario © 2004: 21_karte
LEHNER Erich © 2004: 21_abb_04
MAYER Irmengard © 2004: 21_abb_02, 21_abb_05
MÜLLER Christoph © 2004: 21_abb_01
ZÖHRER Günter © 2004: 21_abb_03